Das Pferd – Unvollständigkeit – Anders
2002 • 215 x 200 cm • Mixed-Media, verschiedene Materialien und Techniken – Acrylfarben, Collage, Fundstücke, Stoffe, Zeichnung, Baumaterialien, Malerei.
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Die “Pferde” beschreiben einen Zyklus, in dem die klassische Malerei der Darstellung heroischer Abbildungen von Menschen auf Pferden oder nur posierenden, und ungebändigten Pferden, im krassen Gegensatz dargestellt wird. Eine Mixtur aus banalen und einfachen synthetischen Materialien bildet den Rahmen für die Komposition und Lebhaftigkeit des Pferdes. Dass fast alle Pferde nicht komplett sind, zusätzlich zu der synthetischen Abstraktion in der Darstellung des Tieres, ist klar. Das dem Menschen in der Historie und Kultur am naheliegendste und zweifelsfrei immer willige und nützliche Lebewesen ist fragmentiert, und in seiner Vollständigkeit doch unvollständig.
Eine Beziehung zur Natur, zu Vergangenem, zur Veränderung von Werten und zum Umgang mit unseren Nächsten.
Im Wechselspiel zwischen Dominanz und Freiheit.
