Apeman
2001-2003 • 165 x 60 cm • Bleistift und Buntstift auf Papier (Triptychon).
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Eine der ersten Arbeiten, bei denen das Verhältnis zwischen Mensch und Affe/Natur in den Mittelpunkt gerückt wird.
Auch eine der ersten großformatigen Zeichnungen, um trotz aller Passion für das Detail eine räumliche Präsenz zu schaffen, welche kleinere Zeichnungen nur bedingt abdecken können.
Ein bewusst provokantes Testen verschiedener Stereotypen, aber auch ungewohnter Elemente.
Daher zu dieser Zeit eine der Schlüsselzeichnungen in Richtung großformatige Zeichnung.
Die Arbeit besteht aus 3 Papieren, die zusammengefügt werden (Triptychon).
In dieser Arbeit treffen die Elemente Mensch, Tier und Pflanze aufeinander.
Schwerpunkt nahezu all meiner Arbeiten. Sie verschmelzen zu einem komplexen Stillleben, Akt und Porträt gleichzeitig.
Ein Wechselspiel zwischen unseren Ursprüngen und Domestizierung.
Auch hier entspringt alles einer ursprünglichen Kraft – Sensibilität durch die feine Zeichnung – Kraft durch die starken Farbakzente.
Kraft, Sensibilität und Weichheit in einer Gegenüberstellung.
In den “Zwischenräumen” der zusammengefügten Teile erwächst das Portrait, der Akt, die Figur.
Man kann nicht sagen: Ist es ein Tier mit Menschenkörper oder Mensch mit Tierkopf …
Eine Beziehung der Elemente und ein Raum für Fragen und Interpretation bei allem Schönen, was der Zeichnung innewohnt.
Die Arbeit befindet sich im Privatbesitz eines*einer Sammler*in.
